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Taucherarzt-Liste

Zu welchem Arzt du gehst, solltest Du natürlich selbst entscheiden. Eine Entscheidungshilfe dürfte aber in jedem Fall die Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterTaucherarzt-Liste sein.

Hier kannst Du selbst den Arzt deines Vertrauens auswählen! Beachte aber, dass die Tauchtauglichkeit nur von einem zertifizierten Arzt der GTÜM e.V. ausgestellt werden darf.

Abrechnung

Die Kosten die für die Tauchtauglichkeit entstehen, sind privat zu bezahlen. Die Krankenkassen übernehmen diese Gebühren nicht.

Ein Beispiel hierzu kann Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhier angeschaut werden. Unsere Vereinsmitglieder berichten von Kosten die sich zwischen 50 Euro und 160 Euro bewegen, je nach notwendigem Umfang deiner Untersuchung.

Zertifikat

Das aktuelle Zertifikat zur Tauchtauglichkeit und den zugehörigen Untersuchungsbogen gibt es online bei der Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterGesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin e.V. (GTÜM).

Am besten Du füllst Du beide an dieser Stelle angebotenen Formulare online mit deinem persönlichen Daten aus. Dein Taucherarzt muss dann nur noch die medizinischen Informationen ergänzen.

Warum benötige ich eine "Tauchtauglichkeitsuntersuchung"?

Die Anzahl derer die als Tauchanfänger oder auch erfahrene Taucher die Unterwasserwelt erkunden steigt ständig. Der unglaublichen Anzahl von Tauchanfängern und Profis haben wir es zu verdanken, dass sich nicht nur die Ausbildung, sondern auch die medizinische Versorgung stetig weiterentwickelt.

Bei unserem Hobby tauchen bewegen wir uns in einer Welt, für die wir nicht geboren wurden. Unser Körper ist für Naturgesetze über Wasser geschaffen! Unsere Lunge, Herz oder auch unsere Ohren sind für die Erdoberfläche, nicht aber die Unterwasserwelt entwickelt. Nicht umsonst haben die Fische Kiemen und wir eine Lunge!

Die veränderten Rahmenbedingungen (Wasserdruck, Kälte, Atemluft, ...) die wir beim Tauchen erleben, werden in einer professionellen tauchsportärztlichen Untersuchung nach den GTÜM-Richtlinien berücksichtigt.
Vor dieser Untersuchung müssen wir keine Angst haben, es werden Dinge wie Herz, Lunge und Ohren untersucht. Um mögliche Tauchunfälle schon im Ansatz zu vermeiden - klar, dass z.B. ein offenes Trommelfell oder die fehlende Möglichkeit einen Druckausgleich auszuführen das Hobby verhindern würden.

Also: Lieber beim Arzt in einer Untersuchung Gewissheit für das neue und bestehende Hobby erlangen, als Geschichte mit einem Tauchunfall zu schreiben!

Tauchanfänger

Wenn Du vor deinem ersten Tauchkurs stehst, muss die Tauchtauglichkeit bei uns bis zur ersten Geräteeinheit im Hallenbad vorliegen.

Besser ist es natürlich, wenn Du die Tauchtauglichkeitsuntersuchung noch vor dem eigentlichen Beginn des Kurses bei einem zertifizierten Arzt durchführst. Mögliche bittere Enttäuschungen kannst Du somit klar vermeiden - Tauchunfälle auch!

Also keine Angst, ab zum Arzt! Es ist quasi nur ein "Vorsorgecheck"!

Unsere Profis!

Ja, auch langjährige Taucher sollten die Tauchtauglichkeitsuntersuchung regelmäßig wiederholen. In unserem Verband und Verein ist es üblich diese Untersuchung alle 3 Jahre zu wiederholen (ab dem 40. Lebensjahr jährlich).

G26, G31, ... Feuerwehr!

Als aktives Mitglied einer Feuerwehr hast Du die Untersuchung G26, diese Untersuchung  kann als Grundlage für die Tauchtauglichkeit herangezogen werden.

Hierzu schreibt uns Kay Tetzlaff als Ausschussvorsitzender für Tauchtauglichkeit der GTUEM folgendes:

Bei der G26 handelt es sich um einen Grundsatz fuer arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen. Dieser Grundsatz gibt Empfehlungen fuer gezielte arbeitsmedizinische Vorsorge zur Feststellung ob bei Personen gesundheitliche Bedenken gegen das Tragen von Atemschutzgeraeten bestehen.

Da es sich hierbei nicht um eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung handelt kann eine Beurteilung nach G26 nicht gleichbedeutend mit Beurteilung der Tauchtauglichkeit sein. Allenfalls können die im Rahmen der G26 absolvierten diagnostischen Untersuchungen wie EKG und Lungenfunktion sowie Belastungs-EKG zur Beurteilung der Tauchtauglichkeit herangezogen werden und müssen ggf. nicht wiederholt werden wenn sie nicht aelter als 6 Monate sind. Eine spezielle ärztliche tauchmedizinische Befragung und Untersuchung sind unerlässlich.

 

Hierbei handelt es nicht um Schikane oder Erbsenzählerei, vielmehr geht es um deine eigene Gesundheit und Sicherheit beim Tauchen. Nutze die Möglichkeit die G26-Untersuchung als Grundlage für deine Tauchtauglichkeitsuntersuchung zu verwenden!